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Während eines kurzen Aufenthaltes während seiner Hochzeitsreise schenkten Kurfürst
Friedrich der Sanftmütige und seine Frau Kurfürstin Margarethe
von Österreich den Schmiedebergern im Jahr 1431 einen Becher voll
Dukaten. Dieser war der Grundstock für den Erwerb des städtischen
Waldes. Mit dem Holz des Stadtwaldes konnte das durch den Hussitenkrieg
stark zerstörte Städtchen wieder aufgebaut werden. Der Magistrat
der Stadt ließ zu jener Zeit verkünden, dass jeder Mann willkommen
sei, der ein zerstörtes Haus wieder aufbauen will. Das dafür
benötigte Bauholz konnte er sich umsonst im Stadtwald schlagen.
Aus dieser Begebenheit heraus entstand
das Margarethenfest, welches im Jahr 1872 zuerst ausgetragen und vom Margarethenverein
organisiert wurde. Das vorerst letzte Fest wurde 1937 veranstaltet. Dann
kam der 2. Weltkrieg. Zu DDR - Zeiten war das Schmiedeberger Margarethenfest
wegen "Fürsten-Huldigung" verboten. Erst 1996 feierte man in Bad Schmiedeberg
das Margerethenfest wieder. Nach 59 Jahren Unterbrechung wird es jetzt
vom Schmiedeberger Kur- und Verkehrsverein ausgerichtet. |
Kurfürst Friedrich der Sanftmütige
 Margarethe von Österreich
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